Grafik Studio Harald Hirsch

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Zur Erinnerung an meine Heimatstadt
Karlsruhe
"Alle veröffentlichten Zeichnungen und Grafiken stammen aus der Hand des Zeichners, Harald Hirsch, Karlsruhe"


Karl Wilhelm
von
Baden
1679 - 1738

Karlsruhe
hat
die Sonne
im
Herzen...



Ein Wort voraus ...

Wer wohl wäre geeigneter, etwas zum Rufe seiner Stadt auszusagen, als der, dessen Arbeitsgerät das Wort und der Zeichenstift sind. Die Bekundungen sind einfacher geworden, verständlicher. Die Bilder zeigen schlicht und offenkundig das Seiende. Soweit der Bogen auch gespannt werden kann zwischen der Gründung der markgräfliehen Residenz bis zur pulsierenden Großstadt an Rhein und Vorberghängen des Nordschwarzwaldes heute, die Schilderungen in Bild und Wort reichen im Forwalen vom referendierenden, fast prosaischen Stil des Textes bis hin zur lyrischen Komponente der in ihren Konturen genau erfaßbaren Dokumentation der Bildfolgen.



So bedeutet dieser Band nicht nur eine Gabe für jedermann, er ist auch ein bleibendes Geschenk für alle, die gleich den Autoren Hirsch und Bischof mal wieder unterwegs sein möchten in Karlsruhe, dieser Stadt, die Heimat und Welt für so manchen bedeutet . . .

1094 wurde die Benediktinerabtei Gottesaue von Graf Berthold von Hohenberg gestiftet. Das Kloster wurde 1525 geplündert und durch Brand beschädigt. Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach ließ von 1588 bis 1597 auf dem Gelände nach den Plänen von Johannes Schoch ein Schloss erbauen. 1689 wurde das Schloss im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch Brand zerstört und notdürftig repariert. Nach einem weiteren Brand 1735 wurde es 1743 niedriger wieder aufgebaut und vom Kammergut als Fruchtspeicher genutzt. 1818 wurde das Gebäude Kaserne und 1919 Mietskaserne. Nachdem es 1935 kurz als Polizeischule diente, wurde es 1936 wieder Kaserne. Bei einem Luftangriff 1944 wurde der Bau zerstört und ein Teil der Ruine danach wegen Einsturzgefahr gesprengt. Der Wiederaufbau begann 1982, in der äußeren Gestalt weitgehend im Stil des 16. Jahrhunderts, mit sichtbarer Einbeziehung erhaltener Mauerreste. 1989 zog die Hochschule für Musik Karlsruhe ein. In der Zeit danach wurden auch das Kavaliershaus Fuchsbau, der Marstall und weitere Nebengebäude für die Nutzung durch die Hochschule hergerichtet.
B a d e n e r
durch
die
Gnade Gottes.
Wie alles begann...
Privilegienbrief 1715

Kurzer Begriff aller derer Freyheiten, Privilegien und sonderbahrer Begnadigungen wormit der Durchleuchtigste Fürst und Herr, Herr Carl, Marggraff zu Baden und Hochberg, Landgraff zu Sausenberg, Graff zu Sponheim und Eberstein, Herr zu Rötelen, Badenweiler, Lahr und Mahlberg etc. der Röm. Kayserl. und Königl. Cathol. Mayest. wie auch des Löbl. Schwäbischen Crayses bestellter respective General-Feld-Marschall und General-Feld-Zeugmeister, auch Obrister über ein Kayserl. Regiment zu Fuß etc. die Jenige, welche hinkünfftig bey und neben Dero Neu-Erbauenden Lust-Hauß Carols-Ruhe mit Anbauung neuer Behausungen etc. Sich niederlassen werden, anzusehen gedenket. Gedruckt zu Durlach, durch Theodor Hechten.






Karlsruher



Spaziergang...
A u t o r
Badnerland Hymne

Es ist nicht originär badisch, es scheint in Sachsen "erfunden" worden zu sein, hat aber in Baden seinen Siegeszug angetreten - das Lied, nach dem ein kein schöneres Land in Deutschland gibt als das Badner Land, das Lied, nachdem alle nur ein Ziel haben - Badner zu sein. Die Melodie ist eingängig und schmissig, entspricht sowohl der wilhelminischen Lust an Marschmusik als auch der modernen Lust an Fußballchören. Der Text wiederholt die im 19. Jahrhundert üblichen Stereotype von der Schönheit und dem Reichtum eines Landes. Aber kein "Landeslied" hat einen so durchschlagenden Erfolg erzielt, hat so viele neue Texter zu so vielen neuen Strophen inspiriert. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren es einmal um die 500, inzwischen sind es sicher mehr. Melodie und Rythmus sind so eingängig, dass ohne große Schwierigkeiten eine Strophe eines Gedichts von Viktor von Scheffel, das die Schönheiten Heidelbergs rühmte, mit hinein rutschen konnte.

Für die Fertigstellung der Druckvorlage und für
Mithilfe bei der Korrektur danken wir Frau Johanna Leine sehr herzlich.


Karlsruhe, im September 1987    Harald Hirsch
                                                    Heinz Bischof


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Alle Rechte, insbesondere der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf ohne schriftliche Genehmigung der Autoren in irgend-einer Form - durch Photokopie, Mikroverfilmung oder irgend ein anderes Verfahren - reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsmaschinen, verwendbare Sprache übertragen oder übersetzt werden.

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